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Attack-on-titan-movie

Filmplakat.

Colossal Titan anime

Selbst die Steinmauer hält im Anime nicht stand. Wie soll eine Buchmauer dann standhalten?!

Die Realverfilmungen Attack on Titan Part 1 und Attack on Titan Part 2 liefen bereits im Kino und in der Community gab es großen Einklang der Enttäuschung. Und was denken sich die Amerikaner dabei? Richtig! Sie lassen daraus einen Roman drucken. Wir wissen, dass oftmals Bücher besser sind als der Film, was bei diesem Roman durchaus der Fall ist.

Das gute Stück ist 380 Seiten dünn (ohne Bilder). Man benötigt Millionen dieses Buchs, um drei Mauern aufzustellen. Aber dies wäre absolut zwecklos, da die Titanen solche instabile Mauern einreißen könnten. Der Roman ist für 18 US$ erhältlich. Rausgebracht wurde er von Vertical am 22.11.2016. Das Gute am Buch ist, dass es ein Rating von 17+ hat. Damit dürfen Kinder ihre Eltern anflehen, um das Buch lesen zu dürfen oder die Eltern sind gewaltfreudig. Und wenn ihr euch das Buch importieren wollt, solltet ihr auch den Titel „Attack on Titan: End of the World“ wissen. Er hat den gleichen Titel wie die zweite Realverfilmung.

Bereits die Beschreibung auf der Rückseite weckt meine Vorfreude.

Zusammenfassung

Ever since the horde of seemingly immortal and mindless giants emerged a century ago, humanity has been seeking out a secluded existence behind a series of concentric walls. The precarious peace does not last, and childhood friends Eren, Armin, and Mikasa, who witness the end of the world as they know it, embark on an infernal journey with no paradise in sight.

In this novelization of both parts of the mega-hit comic’s theatrical adaptation, the series’ familiar setting, plot, and themes are reconfigured into a compact whole that is fully accessible to the uninitiated and strangely clarifying for fans of the original.

Eine andere Welt

Kindtitan

Der Titan ist aber gruselig. Er taucht im Roman nicht auf. Der Roman wurde trotzdem mit 17+ bewertet.

Auch wenn die Rückseite sehr nach dem Anime klingt, gibt es im Buch viele Veränderungen. Mehr dazu unter Unterschiede in der Realverfilmung. Das Buch fasst die Geschichte der beiden Realfilme zusammen. Das Setting und Technologien sind zwar anders als die im Manga, aber die Charakteren bleiben erhalten. So ist Eren Eren Jäger, Armin Armin Arlert und Shikishima Shikishima.

Der Roman ist keineswegs die direkte schriftliche Umsetzung des Films. Denn der Leser erfährt mehr über die Hintergründe der „Bösewichte“ und über die Titanen. Besonders werden die Gedankengänge der Charaketre offenbart, insbesonders die von Mikasa Ackermann. In den Kampfszenen wird erläutert wie das 3D-Manöver-Apparat funktioniert.

Das Buch ist wirklich dünn, was unter anderem daran liegt, dass einige Szenen weggelassen wurden wie z.B. die mit dem Kindtitan.

Tiefgründigere Charaktere

Lil

Lil heißt Lil.

Hanji character image

Hanji heißt Hans und sie ist eine Frau.

In Armin kann ich oft gut hineinversetzen, aber Mikasa ist mir manchmal rätselhaft. Rajesh Kootrapali würde dazu sagen: „Ich bin Asiate und daher bin ich geheimnisvoll. Finde euch damit ab!“ Also für Männer bleiben Frauen ein Mysterium, auch in diesem Roman. Besonders ist sie rätselhaft gegenüber Eren. Dadurch wirkt sie, als hätte sie keine eigene Persönlichkeit (Ich hoffe die weiblichen Leser nehmen dies nicht persönlich).

Warum Eren seinen Ärger rauslasst, habe ich im Roman nie wirklich erfahren. Männer können manchmal rätselhaft sein (Eins der Gründe, warum Männer sich gerne schlagen). Durch diese fehlende Erläuterung wirkt Eren wie ein zielloser Teenager, der durch das Leben irrt.

Wenn ihr auf einen CHarakter namens Has stößt, soll ihr euch nicht beirren lassen, dass es ein Mann ist. Sie ist eine Frau. Und nein, sie keine Transe.

Sprache

Das Buch ist die Übersetzung aus dem japanischen „Light Novel“. Also wenn ihr kein Japanisch versteht, könnt ihr das Buch in englische Sprache lesen. Und wenn ihr auch kein englisch versteht, dann bietet dieses Buch eine gute Übung.

Die Texte sind wirklich gut verfasst worden, was bei der Übersetzung vom Japansichem ins Englische schwierig ist. Denken wir doch an die Übersetzung vom Deutschen ins Englische: „I think I spider“. Für eine „Light Novel“ ist es sehr gut übersetzt und es fehlen die Bilder. Damit wäre er ein gewöhnlicher Roman. Trotzdem würde ich den Roman keinem empfehlen, der die Realfilme schon geschaut hat. Denn der Roman weist einige Schwächen in der Charakterisierung und Formulierungen auf wie die in den Filmen.

Alle Charaktere sagen ganz kurz, was sie in den nächsten Sekunden machen werden. Darauf tun sie es auch. Dadurch haben sie einen asiatischen Touch. Stell euch vor, eure Begleiterin kündet an, dass sie fahren wird und dann fährt sie wirklich oder dass sie aufs Klo muss und dann geht sie wirklich aufs Klo. Es gibt viele Wege solche Dialoge und Aktionen spannender zu gestalten. Wenn die Begleiterin sagt, dass sie eine Banane kaufen wird, aber mit einem riesigen Mammut zurückkehrt ...

Fazit

Wer ein Titanfan ist und kein Englisch versteht, aber Denglisch sehr gut beherrscht, empfehle ich dieses Buch ;) Die unnötigen Dialoge sind sehr einfach zu verstehen, was das Lernen einer neuen Sprache umso fördert. Auch wenn der Roman besser als die Filme sind, kämpft er mit demselben Problem der Charakterisierung.

Ich hoffe ich konnte euch Lesern gut unterhalten. Ich habe noch ein Witz für euch: Was ist ein Titan, der nicht schwimmen kann? Titanic (klingt im Englischen wie titanisch)! (Dieser Witz wurde geklaut von Gigguk.)

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