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Sie sind das Essen und wir sind die Jäger!“. Ein bekannter Spruch, der jedem Fan dieser Serie bekannt sein müsste. Denn es sind abscheuliche NACKE Riesen, welche die Menschen jagen und fressen. Keine Sorge, sie haben keine Geschlechtsteile ;)

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Eren ist auch schon ganz schockiert!

A.O.T- Wings of Freedom

Nach ausgiebige fast 70 Spielstunden, kann ich euch endlich ein umfassendes Review über Attack on Titan: Wings of Freedom präsentieren. Als großer Fan dieser Serie, war es für mich ein absolutes Muss. Denn ich hatte auch schon die vorher erschienene 3DS-Variante gespielt, bei dem sich aber die Geister scheiden: die einen lieben es, die anderen hassen es. So aber nicht bei diesem Attack-on-Titan-Ableger. Dieser bekam nämlich auf Steam eine sehr positive Bewertung!

Auch rede ich hier über die PC-Version, welche extra für Europa und Co. geschaffen wurde! Oh ja, die PC-Spieler werden wieder mit einen neuen Ableger der Playstation-Reihe belohnt. Denn vorher erschien das Spiel ausschließlich auf Sonys Konsolen. Aber keine Angst: Auch die Xbox-Spieler bekommen eine Version spendiert. Oh Gott, ich liebe dieses Spiel noch mehr als die 3DS-Variante. Warum? Ganz einfach, weil ich durch die Lüfte schwinge und riesige Abscheulichkeiten bezwinge. Es fühlt sich einfach richtig an. Man fühlt im wahrsten Sinne des Wortes die Freiheit. Frei ist ein schöner Begriff der in „Attack on Titan“ (A.O.T.) eine noch viel größere Bedeutung hat!

Handlung

Wer „Attack on Titan“ (A.O.T.) kennt, weiß um was es hier bei geht. Für Leute, die es nicht wissen (weil ihr NACKTE Riesen nicht mögt), erkläre ich es kurz und knapp. Vor ungefähr über 100 Jahren erschienen menschenähnliche Riesen, welche die menschliche Bevölkerung nahe zu ausrotteten. Darauf versteckten sich die Menschen hinter der drei Mauern Maria, Rose und Sina und lebten so in Frieden; bis ein 60 meterhoher Titan auftauchte und die Menschheit ein weiteres Mal ihren Schrecken zeigt. Die Titanen übernahmen nun die erste Mauer und verjagten die Menschen von dort. So erleben wir die Geschichte von Eren Jäger, Mikasa Ackermann und Armin Arlert (der beste Freund von „Elen“).

Teilweise geht die Geschichte hier 1-3 Kapitel weiter als die der Animeserie. Also Achtung Spoiler-Gefahr. Denn zum Ende hin werdet ihr, ob gewollt oder nicht, nach den Credits stark gespoilert! Denn wenn ihr die Hauptgeschichte (Angriffsmodus) durch habt, bekommt ihr noch einen Epilog spendiert, welcher euch einige Dinge der 2. Staffel verraten! Wer sich also nicht spoilern will, sollte hierbei aufpassen! Aber auch der Expeditionsmodus lässt euch nicht ohne Spoiler auskommen. Je weiter ihr dort vorankommt, umso mehr werdet ihr gespoilert! Also Vorsicht! Ja, der Spielentwickler Tecmo ist grausam mit Spoiler! Aber was haben wir auch anders erwartet?! Die Titanen gehen mit den Menschen auch nicht zimperlich um, so auch Tecmo nicht mit den armen unschuldigen Spielern.

Spielmechanik - Schnell, schneller, am schnellsten!

Die Mechanik von „A.O.T.: Wings of Freedom“ kann sich sehen lassen: mit flüssigen Bewegungen und einem schnellen Gameplay vernichtet ihr die Titanen im Handumdrehen!

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Charakterauswahl

So schwingt ihr euch mit einen Titanzahn, durch die Gegend und rettet einige NPs vor dem nahendem Tod. Schafft ihr es ihnen zu helfen, schließen sie sich eurer Truppe an, oder aktivieren Mienen und anderweitiges, um euch noch mehr zu unterstützen. Freundschaft ist ja schon was schönes, oder?! Auch könnt ihr eure Ausrüstung aufwerten und austauschen, damit ihr noch schneller und effizienter die Titanen bezwingen könnt.

Ihr wolltet schon immer mal mit Samurai-Schwertern herumfuchteln, hier habt ihr die Gelegenheit! Oder doch eher Lust auf Dolche? Ha! Kein Problem rüstet sie doch einfach aus, um noch näher am Geschehen dran zu sein! So visiert ihr bestimmte Teile des Titanen an (Nacken L und R Arm oder Bein), um sie so vom Angriff oder auch vom Laufen abzuhalten. Keine Lust auf das nahe Geschehen, weil ihr zu viel Angst habt? Kein Problem, nutzt doch ein paar Kanonen und greift aus der Ferne an. Aber Achtung sie greifen auch mit ihren Zähnen an und hauchen euch mit ihrem fauligen Atem weg! Bei einigen sind auch Materialien enthalten also lohnt es sich auch mal die Arme oder Beine anzugreifen. Wenn ein Titan Schwächen hat, könnt ihr ihn auch mit einer Schall- oder Blendgranate ausschalten. Später könnt ihr auch Molotowcocktails auf die Titanen werfen.

Auch könnt ihr euch zwischen 10 Charakteren entscheiden, welche verschiedene Fähigkeiten besitzen. Wären einige Befehle geben können, so haben andere den Vorzug mehr als einmal anzugreifen zu können oder anderweitige Fähigkeiten. Aber egal wie schön es ist, auch hier gibt es einige Probleme mit denen sich man rumschlagen muss. Zum einen kann die Kamera euch ärgern, indem sie so weit weg ist, so dass ihr euren Charakter nicht mehr seht (auch wenn es selten auftritt). Eure Pferde sind zapplig und springen des Öfteren nicht über Zäune rüber. Manchmal wenn ihr euer Pferd in eine andere Richtung lenkt, hört es auf schnell zu galoppieren. Auch wollen sie, wenn ihr nicht auf ihnen sitzt, die ganze Zeit mit euch kuscheln. Ist zwar ganz süß, aber kann sehr nervig und ärgerlich sein, wenn man gerade noch etwas holen will. Wer die Spiele von Tecmo kennt, weiß dass es im Spiel viele Pop-Ups gibt, welche dem Spieler von dem eigentlich Geschehen ablenken können oder einfach zur falschen Zeit die Sicht versperren. Das kann ärgerlich sein, wenn man dann von einem Titan gekrallt wird. Auch wenn ich es bei mir recht selten hatte ... doch wenn es passierte, wurde ich zum Soldatenmus.

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Ahh ein Titan schnell besiegt ihn.. warte mal der ist ja ganz anders, aber warum?

Auch sind die Titanen im Angriffsmodus, erst recht im Expeditionsmodus nicht sonderlich gefährlich. Meist braucht ihr nur ein oder zwei Schläge. Denn die Titanen sind nicht wirklich intelligent und wirken hier doch recht harmlos, wobei sie doch im Anime sehr gefährlich sind. Sind sie allerdings in einer 10er oder größeren Gruppe unterwegs, habe selbst ich meine Probleme. Aber auch eure Kameraden sind nicht wirklich intelligent. Des Öfteren werden sie von einem Titan gepackt und getötet, wenn ihr nicht schnell genug wart sie zu befreien. Tatsächlich sind eure Kameraden nur dann nützlich, wenn ihr einen Charakter habt, welcher ihnen Befehle geben kann.

In den 3 verschiedenen Schwierigkeitsgraden, erkenne ich persönlich keinen Unterschied. Erst als ich das Spiel durch hatte, bekommt man noch einen echten Angriffsmodus spendiert. Hier sind die Titanen um einiges stärker und auch geht euch euer Gas, als auch die Klingen, schneller als gewohnt aus. So kommt es vor, dass ihr des Öfteren Gas- und Klingenmangel habt, welches ihr im vorherigen Modus nicht hattet. Hier wird das Spiel anspruchsvoll, wo es vorher dran gehapert hat. Habt ihr allerdings eine starke Ausrüstung, wird selbst dieser Modus keine Probleme machen. Aber es lohnt sich die Geschichte noch einmal durch zu spielen. Denn so kommt ihr an selten Materialien, welche ihr für eure stärksten Waffen benötigt. Allerdings ist das Gameplay weniger abwechslungsreich und könnte für einige langweilig werden.

Spielmenü - Die verschiedenen Modis im überblick

Spiel Modi

Die verschiedenen Modis: die Bilder verändern sich je nach Modus ;)

Angriffsmodus

Hier spielt ihr die Geschichte der 1. Staffel von „Attack on Titan“ genau nach. So wechselt ihr auch manchmal zwischen Eren, Mikasa, Armin oder Levi. Auch schaltet ihr weitere Charaktere für den Expeditionsmodus frei. Wenn ihr diesen abgeschlossen habt, kommen erst einmal Credits und ein Spoiler. Dann könnt ihr euch nochmal in den Modus begeben. Nun könnt ihr euch in dem Lager freibewegen. So könnt ihr die Geschichte noch einmal spielen, um die Boss-Titanen zu bezwingen, welche auftauchen wenn ihr die Quest innerhalb der Mission abschließt. So bekommt ihr mehr Materialien spendiert, wenn ihr diese bezwingt.

Auch könnt ihr jetzt im Lager bestimmte Quest abschließen, welche jeweils 3 Erweiterungen und einige Extraszenen haben. Hier müsst ihr z.B. 30 schnelle Angriffe machen oder 40 Teile eines Titans abschlagen usw. Auch könnt ihr hier den Expeditionsmodus frei benutzen. Was aber noch viel interessanter ist, ist bestimmt der Epilog welche gespielt werden kann. Aber Achtung spielt ihr ihn und ihr seht nur den Anime, so werdet ihr zum Teil gespoilert. Wer sich dennoch antraut, kann sich hier bei um einen etwas schwierigeren Kämpfen stellen und sich dann freuen wenn sie es geschafft haben. Denn dann schaltet ihr den echten Angriffsmodus frei, welcher um einiges schwerer ist.

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Das Lager. huh! ist da hinten etwa ein Titan?

Echter Angriffsmodus

Er ist im Grunde genauso wie der vorherige Angriffsmodus, nur um einiges schwerer. Hier geht euer Gas und Klingen sehr schnell aus. Auch bekommt ihr seltene S-Materialien, welche ihr für eure stärkste Waffe benötigt. Da ihr diese nicht beim Materialbeschaffer kaufen könnt, empfiehlt es sich diesen noch einmal zu spielen.

Expeditionsmodus:

Wählt einen Charakter! Denn hier könnt ihr weitere Aufgaben erledigen. So bekommt ihr nach dem Abschließen EXP und steigt so Ränge auf (maximal Rang 99), um Materialien beim Materialbeschaffer frei zu schalten. Diese könnt ihr ihm abkaufen, um eure Waffen zu stärken. Nebenbei levelt ihr so eure Charaktere, welche nach Levelaufstieg weitere Fähigkeiten dazu lernen wie z.B Mehr Materialien mitnehmen oder auch mehr Angriffe hintereinander usw. Maximaler Level ist 7. Wenn ihr einen bestimmten Prozentsatz in dem Gebiet habt, schaltete ihr auch Charakterrollen frei, welche ihr euch in der Galerie ansehen könnt. Auch könnt ihr diesen Modus wenn ihr den echten Angriffsmodus frei gespielt habt, in einer schwierigeren Variante spielen und dort nach einen bestimmten Prozentsatz mehr Geld verdienen.

Galerie

Hier könnt ihr euch alle Waffen, Pferde, Charaktere, Geschichten, Titanen und auch alle Videos ansehen welche ihr freigeschaltet habt.

Optionen

Was wäre ein Spiel ohne Optionen, oder?! In der PC-Version könnt ihr das Spiel in hohe, mittel oder benutzerdefinierte Grafik-Einstellungen verstellen. Je nachdem wie euer PC es schafft. Natürlich könnt wieder Sprache, Musik usw. einstellen. Da das Spiel mit deutschem Untertitel ist, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen Levi in einer zu alten Stimme zu hören. Welches Glück! Für PC-Spieler empfehle ich ein Gamepad zu verwenden, da das Spiel perfekt auf das Gamepad eingestellt ist. Mit Maus und Tastatur, ist das Spiel eher eine totale Katastrophe.

Spiel beenden

Und so beenden wir mal die Modi Übersicht!

Titanisch gute Grafik und ein geiler Soundtrack

Levi Ackermann im Spiel

Ingame "Emotion"

Was die Grafik angeht ist „A.O.T.: Wings of Freedom“ ein solides Spiel. Denn es gibt die Anime-Darstellung sehr gut wider. Das einzige was man bemängeln könnte, ist die Mimik im direkten Spiel. Meist wird kaum eine Miene verzogen oder nur leicht. Dennoch sehen alle Charaktere dem Original nahe zu perfekt ähnlich. Auch gibt es Momente (siehe Levis Bild) wo einige unscharfe Texturen vorkommen. Das ist allerdings eher selten der fall und fällt meist gar nicht auf: erst recht nicht im Eifer des Gefechts. Die Ingame-Grafik kann sich dennoch sehen lassen. Die Cut-Szenen wurden größtenteils so wie in der Originalfassung gehalten. Leider werden hierbei viele der Charaktere wenig Beachtung geschenkt und kann so keine emotionale Bindung aufbauen. Hier empfiehlt es sich den Anime anzuschauen, um ein bisschen mehr Verständnis für die einzelnen Charaktere zu bekommen. Auch besitzt das Spiel keinen Original-Soundtrack, sondern hat seinen ganz eigenen spendiert bekommen. Allerdings ist dieser passend zu „Attack on Titan“ komponiert worden und bringt die Dynamik schön zur Geltung.

Das fabulouse Fazit

Auch wenn „A.O.T.: Wings of Freedom“ einige kleine Schwächen hat, macht es wirklich Spaß die Titanen zu besiegen. Durch eine solide Grafik einem schönen Soundtrack und dem flüssigen Gameplay, macht es die kleinen Schwächen wieder wett. Fans der Serie oder auch Fans von Dynasty-Spielen dürfen sich von dem weniger abwechslungsreichen Gameplay anfreunden können. Für Neu-Einsteiger könnte das weniger abwechslungsreich Gameplay, nach einigen Stunden langweilig werden. Ich für meinen Teil kann es nur empfehlen. Denn auch wenn Frustmomente dabei waren, hat es mir persönlich wirklich Spaß gemacht.

Ein kleiner Spezial zum Lachen:

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Warum ist sie denn so aufgebracht? Findet es doch selbst heraus!

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