Zug in finsterer Nacht (海の向こう側 Yamiyo no Ressha?) ist die zweite Episode der vierten Staffel und die einundsechzigste Episode des Attack on Titan Anime. Die Episode wurde am 13. Dezember 2020 veröffentlicht.

Zusammenfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende des Krieges bespricht sich die Militärführung Marleys und kommt nach einem Ratschlag Zekes zu dem Entschluss, dass die Eroberung der Insel Paradis und des Urtitanen von nun an höchste Priorität haben muss. Die Krieger und Soldaten kehren nun mit dem Zug in ihre Heimat Rebellio zurück. Bei einem gemeinsamen Familientreffen berichtet Reiner von seiner Zeit auf der Insel und lässt dabei kein gutes Haar an den "Dämonen" von Paradis. Indes wird in Marley der Angriff auf Paradis systematisch vorbereitet und soll auch die mächtige Tybur-Familie, die Träger des Kriegshammertitanen, beinhalten.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marschall ist nicht zufrieden

Nach dem Sieg gegen die Allianz des Mittleren Ostens kommt der Militärvorstand Marleys vor der Heimreise in einer Sitzung in dem Hafendorf vor der Festung Slava zusammen. Der Marschall zeigt sich verärgert darüber, dass die Zeitungen neben dem Sieg Marleys nun auch davon berichten, dass Marleys Gepanzerter Titan zum ersten Mal von herkömmlichen Waffen gefällt wurde. Magath behauptet daraufhin, dass man sich nun eingestehen muss, dass die Ära der Titanen sich rasant dem Ende zuneigt. Da Marleys Kolonialpolitik die Kriegstreiberei per Titanenwaffen priorisiert, hat man im Gegensatz zu den anderen Nationen in der herkömmlichen Kriegsführung einen Nachteil.

Magath spricht dabei auch die technologischen Fortschritte in der Luftfahrt an, was alle kurz nachdenklich innehalten lässt. Dann ergreift Zeke das Wort. Er unterbreitet dem Militär den Vorschlag, dass die Operation zur Rückeroberung des Urtitanen von Paradis unverzüglich neu aufgenommen werden müsse. Zeke erklärt, dass Marley sich auf die Entwicklung herkömmlicher Waffen fokussieren muss, dass die anderen Nationen ihnen diese Zeit aber wohl kaum lassen werden, wenn sie nicht durch die Eroberung von Paradis und aller Neun Titanen ein Zeichen der Stärke setzen. Der Marschall erkennt, dass bei Zekes Vorschlag auch persönliche Motive eine Rolle spielen. Zeke antwortet, dass er nicht sicher ist, ob Colt alle seine Titanenfähigkeiten erben wird, so dass es wichtig ist dass die Eroberung noch während Zekes Zeit als Tiertitan geschieht.

Zeke und Colt unterhalten sich

Nach dem Militärtreffen machen Zeke und Colt gemeinsam eine Pause auf einem der Häuserdächer. Zeke entschuldigt sich bei Colt dafür, ihn als Vorwand benutzt zu haben, aber Colt ist viel zu sehr in Ehrfucht vor Zekes politischem Geschick, als dass er ihm das Gesagte nachtragen würde. Er bezeichnet Zeke zudem als besonders, da sein Tiertitan über Kräfte verfügt, die bisher kein anderer Tiertitan hatte. Zeke lässt Colt über die Gründe darüber im Dunklen und behauptet, dass Colt seine Geheimnisse vielleicht erfahren wird, wenn er mit dem Tiertitanen auch seine Erinnerungen erbt. Schließlich tritt Kommandant Magath ebenfalls auf den Balkon und gesellt sich zu den beiden. Er fragt Zeke nach seinem Vorschlag während des Treffens aus.

Magath erwähnt auch, dass von den zweiunddreißig Expeditionsschiffen, die Marley in den letzten drei Jahren vor die Küste Paradis' entsandte, kein einziges zurückgekehrt ist. Er fragt Zeke nach seiner Meinung und Zeke antwortet, dass die Versenkung der Schiffe nur möglich gewesen wäre, wenn Paradis neben Eren Jägers Titanen noch über mindestens einen weiteren Titanen verfügt. Zeke warnt Magath außerdem darüber, dass der Feind auf Paradis neben den Titanen außerdem über eine zweite, gefährliche Waffe verfügt – die Ackermanns. Eben diese suchen zur selben Zeit Reiner Braun heim, der in einem Gebäude in der Stadt aus einem Albtraum aufschreckt. Benommen rappelt Reiner sich auf und erkennt Porco Galliard, der neben ihm an einem Tisch sitzt.

Galliard macht Reiner Vorwürfe

Reiner bedankt sich bei Galliard für seine Rettung während des Angriffs auf die Festung, aber Galliard entgegnet, dass sie erst gar nicht in diese Lage geraten wären, wenn er an Stelle von Reiner vor neun Jahren den Gepanzerten Titanen geerbt hätte. Missmutig erwähnt Galliard, dass dann auch sein Bruder nicht für Reiner gestorben wäre und offenbart, dass er in den Erinnerungen seiner Vorgängerin, Ymir, Einblicke in die Zeit auf Paradis erlangt hat. Galliard behauptet ernst, dass Reiner sich andauernd von anderen retten lassen musste und darüber hinaus auch noch das Verhalten Marcels imitiert hat. Galliards Vorwürfe werden von Pieck unterbrochen, die den Raum betritt. Diese setzt sich erschöpft auf eins der Betten und bittet Reiner, nach Gabi und den anderen Kadetten zu sehen, da sie sich große Sorgen um ihn gemacht haben.

Gabi, Falco, Udo und Zofia befinden sich derweil am Hafen und warten darauf, dass die Rückkehr in die Heimat organisiert ist. Udo merkt besorgt an, dass die Tatsache, dass Titanen bald für den Krieg nicht mehr wertvoll sind, ein schlechtes Zeichen für die Zukunft der Eldia ist. Während die Vier sich unterhalten, beobachten sie, wie einige traumatisierte Soldaten und Kriegsgefangene auf ein Schiff gebracht werden. Dies verleitet Udo zu einem Wutanfall, der unterbrochen wird als Reiner zu den Kindern tritt. Sofort springen sie begeistert auf und Reiner begrüßt sie stolz. Während die jungen Krieger begeistert davon reden, sich die Stadt anzusehen bevor sie abreisen, fühlt Reiner sich schmerzlich an seine eigene Generation von Kriegern erinnert, von denen neben ihm nun nur noch Galliard verbleibt.

Reiner und Falco beobachten die feiernden Soldaten

Abends beginnt die Rückführung der Soldaten per Zug. Einige von ihnen – darunter der recht betrunkene Colt – feiern ausschweifend den Sieg und machen insbesondere Gabi für ihren Erfolg verantwortlich. Dies behagt Falco nicht, da Gabis Erfolg ihn daran erinnert, dass sie höchstwahrscheinlich den Gepanzerten Titanen erben und ihr Leben dadurch drastisch verkürzen wird. Als er diese Zweifel gegenüber Reiner erwähnt, erinnert dieser ihn aber mit fanatischer Härte daran, dass es eine Ehre ist, als Eldia Marley zu dienen und warnt ihn davor, seine Zweifel ein weiteres Mal laut zu äußern. Allerdings zieht auch Reiner es vor, dass Falco und nicht Gabi den Gepanzerten erhält, da er seiner Cousine das Schicksal eines Titanenwandlers nicht zumuten will.

Schließlich erreicht der Zug Rebellio, wo die Soldaten im Ghetto von ihren erleichterten Familien in Empfang genommen werden. Pieck und Porco zeigen sich beeeindruckt von Gabis Leistung, was diese wiederum sehr stolz macht, und raten den jungen Kriegern, sich nun erst einmal zu erholen. Bevor Falco mit seiner Familie geht, fallen ihm allerdings einige der traumatisierten Soldaten auf. Als Koslow diese erschreckt und einige panisch zusammenbrechen, hilft Falco einem der Männer, der seine Armbinde falsch herum trägt. Falco behauptet mitfühlend, dass der Mann nun nicht länger zu kämpfen braucht. Reiner geht bereits mit seiner Familie nach Hause. Auch Gabi und ihre Eltern kommen mit und die Familie kommt zum Essen zusammen.

Reiner berichtet von seinen Erfahrungen

Gabi unterhält alle mit ihren Leistungen während des Krieges und die Erwachsenen – alle voran Reiners Mutter Karina – zeigen sich beeindruckt und stolz. Sie behauptet, dass es eine wahre Ehre ist, dass ihre Familie vermutlich zwei Krieger stellen kann und dass sie ihren Beitrag leisten müssen, die Treue der Eldia auf dem Festland zu beweisen und die Dämonen von Paradis zu vernichten. Als Reiners Onkel Reiner über seine Zeit auf Paradis ausfragt, erwähnt Reiner einige Erinnerungen an seine Kameraden aus der 104. Trainingseinheit, die er des Narrativs willen als unmenschliche und gnadenlose Dämonen darstellt. Karina bestätigt, dass alle auf Paradis Dämonen sind, da sie die anderen Eldia auf dem Festland zurückgelassen und ihrem Schicksal überlassen haben. Am nächsten Morgen begeben Reiner und Gabi sich zum Trainingslager der Krieger.

Auf dem Weg erwähnt Gabi, dass sie weiß, dass Reiner ihnen etwas verschweigt. Während Gabi zu den anderen Kadetten geht, trifft Reiner sich mit den anderen Kriegern in Zekes Büro. Zeke behauptet zum Beginn des Treffens, dass keiner der Militärs sich zu ihnen gesellen wird, so dass sie unter sich sind. Er bespricht mit seinen Kameraden die aktuelle Lage und erwähnt die Notwendigkeit eines erneuten Angriffs auf Paradis. Zu diesem Zweck soll der Welt die Bedrohung, die von Paradis ausgeht, wieder klar gemacht werden. Während des Treffens, das von Marleys Militär verwanzt und belauscht wird, verrät Zeke den anderen, dass schon bald ein Fest in Rebellio abgehalten werden soll, zu dem Reporter und Würdenträger aus allen Nationen eingeladen sind und bei dem die einflussreiche Tybur-Familie – die uralten Träger des Kriegshammertitanen – dort eine Rede halten wird. Reiner sieht sich somit damit konfrontiert, bald nach Paradis zurückkehren zu müssen.

Charaktere in der Reihenfolge ihres Auftritts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Calvi
  2. Theo Magath
  3. Zeke Jäger
  4. Colt Grice
  5. Levi Ackermann (Erinnerung)
  6. Mikasa Ackermann (Erinnerung)
  7. Reiner Braun
  8. Porco Galliard
  9. Ymir (Rückblende)
  10. Pieck Finger
  11. Udo
  12. Zofia
  13. Falco Grice
  14. Gabi Braun
  15. Annie Leonhardt (Rückblende)
  16. Berthold Fubar (Rückblende)
  17. Marcel Galliard (Rückblende)
  18. Koslow
  19. Grishas Vater
  20. Grishas Mutter
  21. Karina Braun

Navigation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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