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Erwin Smith (Anime) Der Titel dieses Artikels ist eine inoffizielle Übersetzung des japanischen Namens.
Die Übersetzung ist so genau wie möglich, aber sollte nicht als offiziell angesehen werden, bis sie unter einer deutschen Quelle erscheint.

Sunset (夕焼け Yūyake?) ist das 125. Kapitel des Attack on Titan Mangas und das dritte Kapitel des 31. Bands.

Zusammenfassung

Die Mauertitanen stampfen weiter unerbittlich auf die Küste zu, was auch einige zivile Todesopfer zur Folge hat. In Stohess versucht Hitch Dreyse mit weiteren Soldaten, Verwundeten zu helfen, doch schon bald kommt es zu zivilen Unruhen, da ein fanatischer Mob ruft, dass Eren richtig gehandelt hat und ein paar Opfer erbracht werden mussten, um Paradis vor dem Rest der Welt zu retten. Zurück im Hauptquartier wird Hitch von der mittlerweile wieder befreiten Annie Leonhardt konfrontiert. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg gen Süden, da Annie unbedingt zu ihrem Vater zurückkehren will. Auf der Reise erzählt sie Hitch von ihrer Vergangenheit. In Marley rebellieren die Ghetto-Bewohner derweil.

In Shiganshina übernehmen die Jägeristen wieder die Kontrolle. Flocke lässt Yelena und alle anderen Mitglieder ihrer Gruppe gefangen nehmen; er erklärt den versammelten Soldaten, dass Eren ihm schon vor Monaten seine wahren Ziele verraten hat und dass er nun auf Paradis für Frieden sorgen wird, während sein Mentor Eren es in der Welt tut. Armin bricht zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit Gabi auf, um Connie nach Ragako zu folgen und ihn davon abzuhalten, Falco zu opfern. Als Mikasa fragt, was sie in der Zwischenzeit tun soll, behauptet der verzweifelte und merklich angespannte Armin barsch, dass sie für sich selbst denken soll und dass Eren für ihn momentan keine Priorität hat. In den Wäldern vor Shiganshina werden Magath und Pieck von Hanji überrascht, die einen stark bandagierten, leblosen Levi mit sich schleppt.

Handlung

Annie bedroht Hitch

Annie überwältigt Hitch

Im Stohess-Bezirk bemühen die dort stationierten Soldaten sich, so viele Überlebende aus den Trümmern der Gebäude zu retten, die nahe der Mauer standen und in derer Zerstörung eingerissen wurden. Während einige Bewohner der Stadt völlig verstört und traumatisiert sind und wütend rufen, dass Eren Jäger an ihrer Misere Schuld sei, fassen andere dies als Beleidigung und Charakterschwäche auf und geben zurück, dass sie alle gestorben wären, wenn Eren nicht gehandelt hätten und dass man eben Opfer bringen müsse. Die Situation droht zu eskalieren, so dass Hitch Dreyse voraussorglich zur Garnison zurückgeschickt wird, um Verstärkung zu holen. Nachdem Hitch dort die Truppen mobilisiert hat, fällt ihr eine merkwürdige Flüssigkeit am Fußboden auf, die aus dem Keller zu kommen scheint und in einen Nebenraum führt. Skeptisch folgt Hitch der Spur, nur um direkt darauf von Annie Leonhardt überwältigt zu werden, die ihr droht, ihre Kehle mit ihrem Ring aufzuschlitzen, falls sie zu schreien versucht.

Allerdings ist Annie nach ihrer jahrelangen Starre im Titangestein noch merklich geschwächt, so dass Hitch sie mühelos niederringen kann und sogar spöttisch anmerkt, dass dies zu Annies Glanzzeiten niemals möglich gewesen wäre. Annie überlegt, wie sie Annie zurück in den Keller bringen kann, doch Annie entgegnet, dass sie sich bereits geschnitten hat und sich daher jederzeit in einen Titanen verwandeln könnte. Hitch hat daher keine andere Wahl als Annie freizulassen, begleitet sie jedoch zu den Ställen, wo sie ein Pferd satteln und gemeinsam aufbrechen. Während Hitch missmutig murmelt, dass sie dann immerhin endlich die Pflicht los ist, sich um den Stein im Keller zu kümmern, entgegnet Annie, dass ihr das recht ist, da sie sich dann nicht mehr Hitchs nervtötendes Gelaber anhören muss - sie war die gesamte Zeit im Titanengestein bei Bewusstsein und hat daher alles mitbekommen. Während die beiden nun durch Stohess reiten, zischt Hitch, dass ihr erster richtiger Auftrag als Soldatin war, die Leichen und Trümmer von den Straßen zu säubern, die Annies Gefecht mit Eren angerichtet hat.

Annie und Hitch reiten

Annie und Hitch reiten durch Stohess

Sie fragt Annie, ob dies alles es wirklich wert war und Annie antwortet bedächtig, dass sie in ihrer Starre genügend Zeit hatte, darüber nachzudenken. Sie verrät, dass ihr beigebracht wurde, dass die Tötung von Feinden etwas Ehrenhaftes sei und dass jede Handlung gerechtfertigt sei, um für die Sünde der Eldia zu büßen. Sie verrät aber auch, dass es ihr persönlich nicht darum ging, die Welt vor den Eldia von Paradis zu bewahren, sondern dass es ihr stets darum ging, zu ihrem Vater zurückzukehren. Annie berichtet, dass sie als Baby von einem Eldia-Mann adoptiert wurde und dass dieser sie während ihrer Jugend brutal zur Kämpferin ausbildete, damit sie ein Mitglied des Krieger-Programms würde und sein Status sich verbessern würde. Erst als sie erwählt wurde und als Kriegerin nach Paradis gesendet wurde, tat es dem Mann Leid und er flehte sie verzweifelt an, unter allen Umständen zu ihm zurückzukehren, da er sie als eine eigene Tochter ansah. Annie reflektiert, dass sie schreckliche Taten begangen hat, die sie nie wiedergutmachen können wird, dass sie es aber alles erneut tun würde, um zu ihrem Vater nach Hause zurückzukehren.

Zur selben Zeit hat sich die Eldia-Bevölkerung des Ghettos in Rebellio an den Toren eingefunden, wo erhitzt mit den Wachen diskutiert wird. Da sie alle Erens Ankündigung der globalen Vernichtung mitbekommen haben, warnen sie verzweifelt, dass die Mauertitanen kommen werden und fordern, dass man sie freilässt. Die Wache sieht jedoch keinen Weg, dies zu verifizieren und entgegnet skeptisch, dass dies bestimmt nur ein Versuch der Eldia ist, die Wachen zu täuschen und aus dem Ghetto zu entkommen. Herr Leonhardt, der Anführer der Bewegung, ruft, dass doch sicherlich in sämtlichen Ghettos in Marley die Bevölkerung ebenso reagieren wird und es daher unmöglich eine koordinierte Aktion sein könnte. Der Wachmann schließt dies dennoch nicht aus, lädt sein Gewehr durch und fordert, dass sie alle auf die Knie fallen, da sie verhaftet sind. In diesem Augenblick schlägt sie Situation jedoch in Gewalt um; Herr Leonhardt stürzt sich auf den Wachmann und reißt das Gewehr an sich, wobei sich ein Schuss löst.

Armin schreit Mikasa an

Armin verliert die Geduld mit Mikasa

In Shiganshina kümmern sich die jungen Rekruten um die Wunden von ihrem ehemaligen Kommandanten. Surma berichtet besorgt, dass die Jägeristen dabei sind, ein weiteres Mal die Kontrolle zu übernehmen und rät Shadis, zu fliehen. Shadis entgegnet jedoch, dass er nicht fliehen wird und dass die Jägeristen den Rückhalt der Bevölkerung haben, was Widerstand zwecklos machen würde. Als die Rekruten entschlossen behaupten, dass sie Shadis verteidigen werden, rät dieser ihnen, sich diesen Unsinn aus dem Kopf zu schlagen, da sie sich den Jägeristen nicht entgegenstellen dürfen. Stattdessen sollen sie sich der neuen Situation fügen und Teil des neuen Systems auf Paradis werden, doch dass sie sich selbst dabei nicht verlieren dürfen, da es eines Tages Zeit sein wird, aufzustehen und sich der Ungerechtigkeit entgegenzustellen. Zeitgleich rüstet Armin sich aus, um Connie nach Ragako zu folgen um zu verhindern, dass dieser Falco an seine Mutter verfüttert.

Die aktuelle Situation nimmt Armin aber ziemlich mit, so dass er fahrig und unentschlossen wirkt und schließlich auch Mikasa anfährt, dass diese endlich anfangen soll, eigenständig Entscheidungen zu treffen, als diese fragt, was sie wegen Eren tun sollen. Er schreit, dass die Situation extrem vertrackt ist, dass Hanji und Levi höchstwahrscheinlich tot sind, Flocke ein weiteres Mal die Macht ergreift und Annie vermutlich frei herumstromert. Darüberhinaus ist die Militärstruktur mit dem Tod sämtlicher hochrangiger Führungskräfte zerschlagen, so dass Armin es wirklich nicht als Priorität ansieht, sich um Eren zu sorgen. Nach diesem impulsiven und emotionalen Ausbruch behauptet Armin düster, dass nichts hiervon geschehen wäre, wenn Kommandant Erwin noch am Leben wäre und dass sie alle damals Erwin und nicht ihn hätten wählen sollen. Entschlossen, Falco zu befreien um keinen neuen Konflikt mit Reiner und dem Karrentitanen herbeizubeschwören, begibt Armin sich zu den Stallungen.

Flocke schießt Freiwilligen an

Flocke schießt den Freiwilligen nieder

Dort sattelt Nicolo grade ein Pferd für Gabi, während diese sich von Familie Braus verabschiedet. Herr Braus versucht sie wegen Falco zu beruhigen und behauptet, dass selbst Connie vorerst zögern wird, ein unschuldiges Kind zu töten, so dass Gabi und Armin rechtzeitig in Ragako ankommen sollten. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, sich zu verabschieden und als Kaya sie mit dem Namen Mia anspricht, behauptet Gabi, dass dies nicht ihr richtiger Name sei. Zu ihrer Überraschung behauptet Kaya aber, dass Mia ein besserer Name ist und die beiden umarmen sich. Armin und Gabi machen sich nun auf den Weg nach Ragako; Nicolo bleibt bei Familie Braus zurück, bei denen er erst einmal unterkommen kann. Im Gebäude hat Flocke mittlerweile die Anti-Marley-Freiwilligen versammeln lassen und will dafür sorgen, dass diese sich unterwerfen. Als er einen der Männer niederschießt, reagiert Jean entgeistert, doch Flocke entgegnet, dass er nur dafür sorgen will, dass die Gruppe ihre Lage versteht.

Als Jean zornig fragt, wer Flocke zum Anführer ernannt hat, offenbart dieser, dass er bereits vor 10 Monaten durch Eren persönlich von diesem Plan erfahren hat und daher die Jägeristen ins Leben gerufen hat, um Eren zu unterstützen. Er erklärt den Freiwilligen, dass sie ihren Kommandanten verloren haben und dass sie auch ihre Heimatländer verlieren werden, da sie alle durch die kolossalen Titanen zu Staub zertrampelt werden werden. Er verkündet, dass ihr Traum, ihre Heimatländer von Marley zurückzuerobern, niemals gelingen wird, dass sie aber nichts davon abhält, auf Paradis ein neues Leben zu beginnen. Als der angeschossene Freiwillige Flocke hasserfüllt beschimpft, schießt Flocke dem Mann in den Kopf und behauptet, dass es für die anderen Freiwilligen keinen Grund dafür gibt, für ihren Stolz zu sterben. Er lässt sie abführen, damit sie über seinen Vorschlag nachdenken können, wobei Onyankopon Jean einen düsteren Blick zuwirft.

Flocke erklärt Jean

Flocke erklärt Jean den Plan

Jean ist mitlterweile entmutigt auf die Knie gefallen und Flocke kniet sich freundlich vor ihm hin. Er behauptet, dass er Erens Repräsentant ist und die Probleme innerhalb der Insel löst, während Eren die globalen Probleme löst. Fröhlich behauptet er, dass sie jetzt endlich frei sind und nicht länger kämpfen müssen, so dass sie endlich die Leben leben können, die sie schon immer leben konnten. Er erinnert Jean daran, dass dieser dem Militär einst beigetreten ist, um ein entspanntes Leben als Offizier leben zu können; er behauptet, dass Jean dies nun tun könnte und endlich wieder zu dem arroganten Bastard werden könne, als den Flocke ihn kennengelernt hat. Mikasa fragt Flocke nun, was mit Levi und Hanji geschehen ist, woraufhin Flocke erklärt, dass beide durch Zeke getötet wurden.

Während Connie mit dem mittlerweile erwachten Falco, dem er eingeredet hat, er würde ihn beschützen und dass sie unbedingt den Norden erreichen müssen, nach Ragako reitet und sich dabei selbst zu überzeugen versucht, dass er seine Mutter retten kann, wird der gutgläubige Falco zwar nicht direkt misstrauisch, erinnert sich aber vage daran, Connie schon einmal gesehen zu haben. Wie alle Titanenwandler hat er keine Erinnerungen an die Zeit unmittelbar vor seiner Verwandlung und erinnert sich daher auch nicht an den Tod seines Bruders. Zur selben Zeit haben Magath und Pieck außerhalb von Shiganshina den Treffpunkt mit den Luftschiffen erreicht. Diese sind allerdings schon in der Luft und auf dem Rückweg nach Marley, da sie nach der Entfesslung der Mauertitanen wohl die Hoffnung auf Überlebende aufgegeben haben. Entsprechend sind Pieck und Magath auf Paradis gestrandet und ihre Situation ist recht hoffnungslos; Magath stellt klar, dass er absolut keine Ahnung hat, was sie tun sollen.

Hanji und Levi treffen die Marley

Hanji tritt an Pieck und Magath heran

Während die beiden sich beraten, tritt eine Person unerschrocken an den Karrentitanen heran. Laut bittet sie um Aufmerksamkeit und sofort wirbelt Pieck herum und stürzt sich auf den Neuankömmling. Die Person, die sich als Hanji Zoe entpuppt, bittet jedoch darum, dass man ihr zuhört, woraufhin Pieck innehält, während Magath nach wie vor eine Pistole auf Hanji richtet. Hanji, die auf einem Pferd angekommen ist, das einen Karren hinter sich herzieht, bittet fröhlich darum, nicht gefressen zu werden und erklärt, dass sie keine Waffen trägt. Mit Verweis auf dem Karren, auf dem sich ein zusammengeflickter und nach wie vor ohnmächtiger Levi befindet, behauptet Hanji, dass die beiden sich keine Sorgen machen sollen, da ihr Begleiter nur ein harmloser Mann ist, dem es nicht gelungen ist, zu sterben.

Charaktere in der Reihenfolge ihres Auftritts

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